Ein Brenner von ca. 20 m Flammlänge heizte der HL2 bei der interessanten und lehrreichen Werksführung der Firma HeidelbergCement AG gehörig ein.

12 Jahre kann der Steinbruch für das Werk Leimen ausgebeutet werden, dann stehen die Räder still. Grund genug um den kurzen Weg nach Leimen zu nutzen und die Kenntnisse im Fach Bautechnik im Stammwerk der HeidelbergCement zu vertiefen.

Gut geschützt mit Helm, Leuchtweste und Brille ging es über das Werksgelände, auf dem seit über hundert Jahren Zement hergestellt wird. Die Jahresproduktion liegt bei ca. 750.000 t (China 1,3 Milliarden). 400 LKWs müssten den Kalkstein die 6,5 km vom Steinbruch bis ins Werk Leimen täglich liefern, wenn es nicht die Seilbahn gäbe. Nur über die Gewichtskraft der beladenen Loren wird der Kalkstein in Werk transportiert. Gemahlen, getrocknet, homogenisiert wird der Kalkstein im Drehrohrofen zu Zementklinker gebrannt. Per LKW geht es dann zum Verwendungsort.

Wie energieintensiv die Zementherstellung ist, konnte an der Strahlungsabwärme der Lepolöfen oder der Vibration im Boden neben den Zementmühlen, am eigenen Leib erfahren werden.

Bleibt noch den Dank an die Firma HeidelbergCement für die Möglichkeit der Werksführung und die gute Bewirtung auszusprechen, sowie an Herrn Bender für seine äußerst kompetente und kurzweilige Führung durch das Werk.

 

 

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