Mit dem erfolgreichen Ablegen der Meisterprüfung erwirbt der Meisterschüler / die Meisterschülerin das Recht zur Führung eines Betriebes und die fachliche Eignung zur Ausbildung von Lehrlingen (Auszubildenden).

Die Aufgabe der Schule

Seit ihrer Gründung im Jahre 1909 sieht die Schule ihre Rolle in der Förderung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik durch stetiges Engagement in Aus- und Weiterbildung.

Schulische Ausbildung mit höchstmöglichem Know-how und abschließender Prüfung durch die Handwerkskammer (HWK) lassen die Karlsruher Absolventen zu Meistern ihres Faches werden und damit zu einem begehrten „Markenartikel“ der gesamten SHK-Branche.

Voraussetzung für die Aufstiegsfortbildung an der Meisterschule ist eine abgeschlossene Berufsausbildung. Das Ziel der Meisterschule ist die Vermittlung von Kompetenzen, insbesondere der Förderung beruflicher Handlungskompetenz, um die anfallenden komplexen und vielfältigen Tätigkeiten als Führungskraft in einem Handwerksbetrieb bewältigen zu können. Die Meisterschule bereitet die Fachschüler/innen auf die Anforderungen der Meisterprüfung vor.

Der Erwerb dieser Kompetenzen wird in der Meisterprüfung durch unabhängige Prüfungsausschüsse der Handwerkskammer in Zusammenarbeit mit der Schule festgestellt.

Verordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und über die Prüfungsanforderungen in den Teilen I und II der Meisterprüfung im Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk

Die vier Teile der Meisterausbildung

Teil I Meisterprüfungsprojekt mit Fachgespräch
Montage- und Servicearbeiten
Teil II Sicherheits-und Instandhaltungstechnik
Anlagentechnik
Auftragsabwicklung
Betriebsführung und Betriebsorganisation
Teil III Betriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Kenntnisse
Teil IV Berufs- und Arbeitspädagogik

 

Kernpunkte der Ausbildung zum Installateur und Heizungsbauer

  • Vertiefung der fachtheoretische Kenntnisse von sanitärtechnischen und heizungstechnischen Anlagen
  • Entwurf, Planung und Berechnung und Kalkulation gebäudetechnischer Anlagen in den Fachbereichen Bereich Gas, Abgas, Trinkwasser, Trinkwarmwasser, Entwässerung, Nichttrinkwasseranlagen, Heizung und Lüftung unter Berücksichtigung regenerativer Energietechniken und ökologischer Aspekte
  • Kenntnisse in Sicherheits- und Instandhaltungstechnik, insbesondere hygienische Anforderungen bei Trinkwasseranlagen, Einsatz von Werkstoffen
  • Ausführung von Montage und Servicearbeiten
  • Inbetriebnahme und Wartung unterschiedlicher Geräte und Bauteile
  • Kenntnisse der gesetzlichen Vorgaben und der anerkannten Regeln der Technik sowie Grundsätze des Vertragsrechts
  • Planung, Ausführung und Bewertung der Auftragsabwicklung, Aufstellen von Leistungsangeboten, Vor- und Nachkalkulation, Ermittlung betrieblicher Kosten
  • Betriebsführung und Betriebsorganisation, Personalentwicklung und Personalführung, Betriebliches Qualitätsmanagement, Logistik und Marketingmaßnahmen, Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz
  • Vermittlung von berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnissen für die erforderliche Qualifikation zur Ausbildung von Lehrlingen

Organisation, Schulformen, Anmeldung

Die Meisterschule wird angeboten:

Weiterbildung

Als Zusatzangebot zur Weiterbildung für Techniker und Meister bietet das Berufsförderungswerk des SHK-Handwerks in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Meidinger-Schule ein Seminar mit dem Abschluss Betriebswirt des Handwerks an.